Abschiebung für Dummies

Posted: Oktober 16th, 2010 | Author: admin | Filed under: Misc | Tags: , , , | No Comments »

Super Bild:

Abschiebung fuer dummies

http://www.comicsgegenrechts.at/comics/2010-10-14%20Dummies.jpg

  • Share/Bookmark

Batman und Robin bauen ein Bett

Posted: Juli 8th, 2010 | Author: admin | Filed under: Design & Werbung | No Comments »

Die Waldviertler Werkstätten (produzieren Waldviertler Schuhe und Taschen sowie GEA Möbel und Matratzen) sind bekannt für unkonventionelle Werbung. Ihre Inserate in Zeitschriften wirken in der Regel kaum wie Werbung. Oftmals eher informativ, zum Denken anregend. Das zumindest 5x im Jahr erscheinende GEA-Album ist zwar eine Werbebroschüre, jedoch durch und durch witzig, informativ und zudem mit vielen Gedichten, Zitaten und manchmal auch mit kritischen Stellungennahmen zu “politischen” Themen gespickt. Weiters gibt der Inhaber Heini Staudinger im GEA Verlag die Zeitung “brennstoff” heraus. Jede Ausgabe (4x jährlich), im Herbst erscheint Nr. 21, beschäftigt sich mit einem Thema. Ausgabe Nr 20 war der Sonne gewidmet. Interessante Geschichten, informative Erlebnisberichte und wiederum viele Zitate, Gedichte und Gastkommentare anderer innovativer Unternehmer. Alle Ausgaben des brennstoff und einige des GEA Albums kann man auf der Website als PDF downloaden.

Beide Zeitschriften sind – im Falle des Albums logisch, beim brennstoff nicht selbstverständlich – kostenlos. Für den brennstoff gibt es die Möglichkeit eines “Förder-Abos”. Für einen beliebigen Betrag pro Jahr erhält man zwar keine “Zusatzleistung” im eigentlichen Sinne, dafür aber die Gewissheit, dass das gespendete Geld Heinis Hilfsprojekt für Tansania zugute kommt. Zu 100%. Ohne Abzug von Kosten.

Dieser Blogeintrag soll aber keine Werbung für GEA sein, sondern vielmehr ein lustiges Video vorstellen, dass für das letzte GEA-Album gedreht wurde. Zwei Mitarbeiter – wer das Unternehmen besser kennt, kenn auch die beiden bereits –  bauen ein Bett namens Blackbird in Rekordzeit zusammen. Die beiden kennt man aus der Werbung als Batman und Robin alias Hamster und Daniel. Hamster ist nicht sein richtiger Name, natürlich nicht. Aber Sie werden sehen warum er so genannt wird.

  • Share/Bookmark

Die braunen Folgen der Krise.

Posted: Juni 29th, 2010 | Author: admin | Filed under: Misc | Tags: , , , , , , | 1 Comment »

Ob die Krise nun überwunden sei oder nicht, dazu gibt es verschiedene Meinungen. Die Finanzkrise ist – wohl unbestreitbar – längst überstanden. Zumindest in Hinblick auf die Gewinne derer, die ohne produktive Arbeit, also nur durch Einsatz ihres Kapitals, wieder ansehnliche und großteils steuerfreie Gewinne schreiben. Inzwischen oft nur noch eine Phrase, trotzdem aber die Wahrheit: Die notwendig gewordenen und teilweise bereits gefährlich hohen (Staats)Schulden zahlen jedoch die unteren bis mittleren Einkommensschichten durch soziale Einbußen und über höhere Steuern.

Ein paar der logischen Folgen von breiten Einkommens- oder gar Jobverlusten in den “unteren” Schichten sind Wut, Resignation, Politikverdrossenheit. Die Menschen werden empfänglich für einfache, scheinbar logische Erklärungen und Begründungen. Abseits der einfach gestrickten, teils auch etwas geschummelten Berichte aus unseren Boulevard-Tageszeitungen werden jedoch Weltansichten verbreitet, die uns auf einen Schlag um 70 Jahre zurück werfen würden. “Die Hochfinanz” – so der Tenor – “wird von Juden gelenkt und kontrolliert, deren Geiz keine Grenzen kennt.” Dazu komme die aus der Türkei gelenkte, schleichende Islamisierung Europas, deren Ziel die Ausrottung der Ungläubigen sei.

Längst ist also nicht mehr die zwar primitive aber nur selten rechtsradikale oder gar nationalsozialistische Ausländerfeindlichkeit das größte Problem. Krisen – und somit Ängste – öffnen die Menschen für von grundauf nationalsozialistische Haltungen. Hinterfragt man diese Aussagen nicht, scheinen sie tatsächlich logisch (man kennt das aus der Politik). Wird man dann noch permanent damit konfrontiert läuft man Gefahr, dieses Gedankengut bald selbst zu vertreten.

Gefordert sind wir alle, diese vermeintlichen “Spinner” keinesfalls zu ignorieren (sei es am Stammtisch oder im Web), sondern Stellung zu beziehen. Weitaus effektiver könnte jedoch die Politik diesen Trend stoppen, indem man der Bevölkerung zeigt, was sie wirklich wert ist. Wie? Anstelle von ALG-Kürzungen (damit die Differenz zwischen ALG und niedrigen Gehältern wieder größer wird), Niedriglohnbereiche bekämpfen. Leiharbeiter bekommen für die selbe Arbeit deutlich weniger als “normale Angestellte” im selben Unternehmen. Hier wird auf für mich unerklärlichen Wegen der Kollektivvertrag umgangen. In vielen Unternehmen (aus eigener Erfahrung kann ich hier von der mobilkom austria sprechen) haben Leiharbeiter meist keine Chance mehr irgendwann “übernommen” zu werden. 1 Vollzeitstelle muss für Unternehmer günstiger sein als 2 20h-Kräfte. Aber vor allem die Vermögen müssen endlich auch im Steuerparadies Österreich (Paradies für Top-Verdiener) als Steuergrundlage herhalten. Wenn das Einkommen aus produktiver Arbeit besteuert wird, müssen auch Vermögen und Einkünfte aus Vermögen besteuert werden. Denn nur weil jemand viel Geld hat oder verdient, heißt es nicht, dass er oder sie keine Leistungen vom Staat erhält. Infrastruktur, Gesundheitswesen und auch die politische Landschaft – das alles und mehr nehmen auch Reiche Menschen in Anspruch. Und das oft, ohne Steuern oder nur sehr wenig Steuern zu bezahlen.

  • Share/Bookmark

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes